Berna3: Early Electronic Music Studio Simulation

Berna3 ist die neueste Schöpfung von Giorgio Sancristoforo: Eine komplette Simulation eines elektronischen Musikstudios der 1950er Jahre.

Egal ob Arturia, Native Instruments oder Korg: Die meisten Entwickler von Audio-Software spezialisieren sich bei der Nachbildung von Vintage-Geräten auf die 70er, 80er oder 90er Jahre. Mit Berna 3 kannst du in die Rolle eines modernen Stockhausens schlüpfen und die Anfänge der elektronischen Musik ausleben. Ausgestattet mit einer Reihe von Testoszillatoren, Mischpulten und Tapemaschinen ist Berna3 wahrscheinlich die „retroeste“ elektronische Musiksoftware überhaupt.

Gleetchlab, Gleetchdrone oder Fantastic Voyage: Die Kreationen von Giorgio Sancristoforo waren schon immer etwas Besonderes. Sie sind weder DAW, noch ein eigenständiges Instrument und auch keine typische modulare Umgebung. Berna3 kann vielmehr als eine Sammlung von Werkzeugen beschrieben werden, als eine virtuelle Werkstatt mit ausgefallenen, faszinierenden Erfindungen. Giorgio selbst schreibt: „Berna is not a plugin, but an experience, a world of instruments that transport you to the age of the pioneers of electronic music“. Ein interessantes Interview von CDM und Giorgio findest du hier.

Als Vorbild für Berna3 diente das Studio di Fonologia Musicale von Mailand (Studio für musikalische Phonologie) der RAI Italian National Radio and Television und das WDR Elektronische Musik Studio von Köln. Nachgebildet wurden unter anderem zwei Funktionsgeneratoren, 6 Filter, 8 Modulatoren mit Oszilloskop ein Vierspur-Tonbandgerät, ein Zweispur-Tonbandgerät, vier unabhängige Tonbandschleifen und Effekte. Wie die Nummer schon verrät, handelt es sich um die dritte Generation seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2009. Obwohl das virtuelle Studio ursprünglich nur für den Mac gedacht war, stellt sie Giorgio mit Hilfe einiger Mitwirkender nun auch für Windows zur Verfügung. Im Vergleich zu den vorherigen Versionen sieht Berna3 nicht nur besser aus, sondern funktioniert auch besser, klingt authentischer und kann mehr als je zuvor. Zu den Neuerungen zählen:

  • Neue 3D-Renderings der einzelnen Geräte und Zifferblätter
  • Analoge, modellierte Klänge, die dem Original nachempfunden sind (anstatt nur digitale Quellen zu verwenden)
  • Neun verschiedene Oszillatormodelle mit verschiedenen Klangfarben
  • Jedes Gerät hat jetzt sein eigenes Fenster (was auch bedeutet, dass das Schließen der Geräte Rechenleistung spart)
  • Jedes Gerät hat einen Ein/Aus-Schalter, was wiederum bei der Ressourcenverwaltung nützlich ist
  • Zahlzeiche neue Module, darunter ein Geigerzähler und Stockhausens Messgenerator MS60 und AG-10

Eine umfangreiches, einstündiges Video-Tutorial von Giorgio findest du hier. Passend zum Thema können wir dir noch diesen Artikel von CDM empfehlen.

Berna3 ist ab sofort für umgerechnet knapp 27CHF erhältlich. Weitere Informationen, technische Details und eine Demoversion findest du auf der Homepage von Giorgio Sancristoforo.

11/10/2021

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