SOS Tutorial 187 Soundcloud - Mehr Traffic bekommen

Ziel

Es wäre naiv zu glauben, dass die Anzahl der Besucher einer Webseite von Soundcloud, Mixcloud & Co. proportional zu der Anzahl und Qualität der dort präsentierten Clips ist. Natürlich spielen regelmäßige Veröffentlichungen und guter Content eine wichtige Rolle. Entscheidend für das Benutzeraufkommen sind aber auch Faktoren, die kaum mehr etwas mit Musik zu tun haben. Wer heutzutage mit Musik Geld verdienen will, muss sich dieser Realität stellen.

In diesem Tutorial wollen wir euch 8 Tipps vorstellen, wie ihr den Traffic eurer Soundcloud-Seite erhöhen könnt.

1. Timing für Veröffentlichungen

Mit geschickter Zeitplanung neuer Veröffentlichungen könnt ihr die Aufmerksamkeit anderer Benutzer steigern. Ein guter Zeitraum ist Sonntags, zwischen 17 und 20 Uhr. Warum? Die meisten Leute arbeiten unter der Woche und verbringen normalerweise weniger Zeit auf Soundcloud. Anders sieht das am Wochenende aus – hier verbringen Benutzer im Durchschnitt wesentlich mehr Zeit auf Soundcloud. Viele scrollen dabei durch die Timeline, in der die aktuellsten Veröffentlichungen ganz oben auftauchen.

Allerdings verschieben sich die Zeiten natürlich in anderen Ländern und Kontinenten. Zielt ihr in erster Linie auf eine Zuhörerschaft aus den USA, solltet ihr die Zeiten entsprechend anpassen.

2. Facebook Groups

Vor der Veröffentlichung eines neuen Tracks solltet ihr eine Liste mit Themen und Tags zusammenstellen, die zu eurer Musik passen. Das können beispielsweise Genres (disco, rock, dance, trance), Gefühle (sad, happy, melancholic), verwendete Soft- und Hardware (ableton live, native instruments) oder verwandte Musiker und Songs sein (dj bobo, nirvana, mozart).

Danach könnt ihr auf Facebook und anderen Social-Media-Plattformen nach Gruppen suchen, die zu den erstellten Tags passen, und diese abonnieren.

Um den Traffic weiter zu erhöhen, interagiert ein wenig mit den einzelnen Gruppen! Gebt Feedback oder beteiligt euch an Unterhaltungen! Auch ein Kommentar als Ergänzung zum Soundcloud-Link kann von Vorteil sein.

3. Tracks erneut veröffentlichen

In den Track-Settings („Track bearbeiten“) habt ihr die Möglichkeit, dessen Status zu ändern. Wenn ihr den Track von „öffentlich“ auf „privat“ und nach mindestens zwei Minuten wieder auf „öffentlich“ setzt, wird der Clip wie eine neue Veröffentlichung behandelt und landet auf den Playlists anderer User wieder ganz oben.

4. Tracks als kostenlosen Download anbieten

Diesen Tipp solltet ihr natürlich nur befolgen, wenn ihr tatsächlich einzelne Tracks gratis als Download anbieten wollt. In diesem Fall macht es Sinn, dies am Ende des Titels durch den Zusatz „gratis download“ zu kennzeichnen: Tatsächlich gibt es viele Soundcloud-Nutzer, die auf der Suche nach kostenloser Musik sind. Entsprechend wird so die Aufmerksamkeitsspanne erhöht.

5. Verbindungen und Feedback

Eins sollte nicht vergessen werden: Soundcloud ist nicht nur eine Werbeplattform, sondern auch ein Kommunikationsportal und eine Webseite zum Austausch von Musik und die Leidenschaft dafür. Da sie dem Prinzip der Gegenseitigkeit und Motto „Geben und Nehmen“ folgt, haben es rein passive Benutzer wesentlich schwerer, hohen Traffic zu erzielen. Viel wichtiger ist aber, dass es eben nicht nur um Traffic gehen soll!

Nehmt euch die Zeit und hört euch Musik anderer Nutzer an! Konzentiert euch beispielsweise auf Aufbau, Kreativität oder Mixing! Schreibt Kommentare und gebt Feedback – sowohl positives als auch negatives, sofern es hilfreich ist! Lasst euch inspirieren und versucht, positive Hörerfahrungen in eure eigenen Tracks einfließen zu lassen! Benutzt Soundcloud, um Verbindungen zu anderen Musikern herzustellen!

Die Mühe wird sich sicherlich auszahlen und positiv auf euch zurückfallen – letztlich auch in Form eines höheren Benutzeraufkommens!

6. Artwork

Artwork wird zwar auf rein visueller Ebene vermittelt, ist aber dennoch Teil eures Images und eurer Musik. Die Investition für ein fetziges Cover oder ein auffälliges Profilbild lohnt sich! Gut gemachte Artwork bleibt leicht im Gedächtnis hängen und kann positive Erinnerungen abrufen. Sieht ein Nutzer zu einem neuen Track ein Bild, mit dem er – bewusst oder unbewusst – eine gute Erinnerung verknüpft, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er sich den Clip anhören wird.

Sinnvoll kann es auch sein, den Band- oder Projektnamen in die Artwork zu integrieren, damit auch der Name besser beim Nutzer hängen bleibt.

7. Follower Statistiken

Wenn ihr einen eurer Tracks auswählt, könnt ihr über „Mehr Statistiken“ mehr Details über eure Zuhörerschaft abrufen. Hier könnt ihr sehen, wer den Track geliked hat oder wer ihn besonders häufig angehört hat. Sucht euch die größten Fans raus und stellt eine Verbindung her: Hört euch deren Musik an, gebt Feedback, teilt und schreibt Kommentare. Eventuell wird auch das wieder positiv auf euch zurück fallen, indem ihr auch die Aufmerksamkeit der Freunde eurer Fans gewinnt.

8. Mehr Likes

Diese Aufgabe mag etwas lästig sein, aber sie zahlt sich in der Regel aus: Fragt Freunde, Bekannte oder andere Kontakte, ob sie ein „Like“ für eure Musik abgeben können. Das dauert zwar nur eine Sekunde, ihr solltet aber trotzdem nicht zu aufdringlich sein. Statistiken belegen, dass Leute in etwa drei mal häufiger den Like- oder Share-Button drücken, wenn sie danach gefragt werden.

Im folgenden SOS Tutorial 188 schlagen wir eine entgegengesetzte Richtung ein und stellen euch einige No-Gos beim Umgang mit Soundcloud vor.

Copyright 2018 – www.schoolofsound.ch

18/03/2018

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