SOS Tutorial 202 Ableton Live - Top 5 Controller

Ziel

In diesem Artikel wollen wir euch fünf der populärsten Controller für Ableton Live vorstellen: Ableton Push, Ableton Push 2, Novation Launchkey Mini MKII, Novation Launchpad Mini MKII und Akai APC 40 MKII.

Zum Thema Producing mit Ableton Live bietet die SOS zahlreiche spannende Kurse an – sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene:

Im Intro Producer Kurs bringen wir dir die Grundlagen von Ableton Live bei. Nach diesem Kurs kannst du mit Audio Interfaces, dem Ableton Push und Midi / Audio Spuren umgehen, spielst verschiedenste Drum Styles ein und arbeitest sicher mit Samples, Synths und Effekten.

Im Advanced Producer Kurs geht es um fortgeschrittenes Ableton Producing im Schweizer Ableton Certified Training Center! In diesem Kurs analysierst du Songs, produzierst mit kreativen Mitteln und tauschst dich mit anderen Profis aus.

1. Ableton Push

Ableton Push ist ein Controller, der speziell für die hauseigene Software Ableton Live entwickelt wurde. Ableton Push versucht Produzenten dort intuitiver und inspirierender zu helfen, wo die Kreativität durch Herumgeklicke mit der Maus oder einem Trackpad häufig eingeschränkt wäre. Der große Pluspunkt von Push liegt auf einem engen Zusammenspiel zwischen Hard- und Software.

Tatsächlich soll man mit dem All-In-One-Controller laut Ableton zum größten Teil auf den Blick auf den Computerbildschirm verzichten können. Die wichtigsten Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten von Live lassen sich direkt über Push ansteuern. Es können beispielsweise Samples editiert, Melodien und Akkorde eingespielt oder musikalische Ideen mit dem Step-Sequenzer entworfen werden.

Auch Live-Instrumente, -Effekte und Samples sowie VST-/AU-Plug-ins können umittelbar über Push angesteuert werden. Eigene Sounds können schnell und einfach gesucht, vorgehört und geladen werden. Das Farbdisplay zeigt die Sample-, Instrument- oder Effektparameter und ermöglicht intuitives, flexibles Arbeiten mit berührungsempfindlichen Endlos-Drehreglern.

Zu den Features gehören 31 LEDs zur Navigation, 17-Zentimeter-Touch-Strip für Pitch Bending und Scrolling, ein hochauflösendes RGB-Display mit hohem Betrachtungswinkel und eine robuste, dennoch leichte Frontplatte aus eloxiertem Aluminium.

Die erste Generation von Push ist größtenteils nur noch gebraucht erhältlich und wurde durch das Nachfolgermodell Push 2 ersetzt. Einen umfangreichen Artikel zum Vergleich beider Versionen findet ihr hier.

2. Ableton Push 2

Ableton Push 2 ist die neueste Generation des All-In-One-Controllers. Neben dem Konzept und Design übernimmt Ableton für die zweite Version sogar die Produktion und überlässt diese nicht wie beim Vorgänger der Firma Akai Professional.

Die Integration von Ableton Live soll durch einen bidirektionalen, latenzfreien Austausch von Daten im Vergleich zu Push 1 noch besser sein. Zu den neuen Features zählt ein neues Multicolor-Display mit der Möglichkeit, grafische Details aus der Software wiederzugeben, bessere Farbdarstellungen aller Buttons und Pads sowie eine Justierung der Noten- und Drum-Tasten. Ausgepackt wirkt Push 2 ein wenig dünner und leichter als sein Vorgänger und die Oberfläche aus Aluminium wirkt robuster und professioneller. Die 64 weißen, softeren Triggerpads wurden ebenfalls generalüberholt und besitzen neben einem besseren Ansprechverhalten eine sehr gute, in allen Farben zur in Live eingestellten Kanalfarbe passende Hintergrundbeleuchtung.

Während die grundlegende Bedienung in etwa identisch mit Push 1 ist und nicht neu erlernt werden muss, ermöglicht Push 2 es tatsächlich, Songs zu erstellen, ohne jemals auf den Computer schauen zu müssen. Die Software Ableton Live Intro ist im Lieferumfang von Ableton Push enthalten. Weitere Informationen sind auf der Homepage von Ableton erhältlich.

Zum Umgang mit Ableton Push bietet die School of Sound einen Micro Music Producer Kurs an. Dort lernst du, wie du in 2 Stunden einen Beat Loop und eine Bassline produzierst. Nach diesem Kurs kennst du die Features des Ableton Push Controllers und hast einen ersten Einblick in das Producing eines Songs.

3. Novation Launchkey Mini MKII

Der Controller Launchkey Mini von Novation ist eine günstige Alternative zu Ableton Push. Es handelt sich dabei um das kompakteste und portabelste MIDI-Keyboard von Novation.

Laut Hersteller wurde der Controller für Ableton Live entwickelt und soll daher eine nahtlose Integration gestatten. Die Regler und Parameter müssen dafür nicht extra gemappt werden – sobald Launchkey Mini angeschlossen wird, sollte die Kontrolle der Host-DAW unmittelbar funktionieren. Neben Ableton Live lässt sich der Controller auch mit FL Studio, Cubase, Reason, Logic und Pro Tools kombinieren.

Das Launchkey Mini ist mit 25 Mini-Tasten im Synth-Style ausgestattet und verfügt über 8 Drehregler sowie 16 anschlagempfindlichen Mehrfarb-Pads. Dank USB-Bus-Power ist ein Netzteil überflüssig, wodurch sich der Controller besonders gut für Live-Performances mit wenig Platz eignet.

Mit einem Neupreis von unter 120CHF ist Novation Launchkey Mini zusammen mit dem Launchpad Mini der günstigste Controller unserer Top 5. Weitere Infos gibt es auf der Homepage von Novation.

4. Novation Launchpad Mini MKII

Launchpad Mini ist das Schwestermodell des Launchkey Mini von Novation. Im Gegensatz zum Launchkey Mini, mit seinen 25 Mini-Tasten, basiert das Launchpad auf einem 8×8 Grid zum Triggern von Clips und Loops, zum Spielen von Drums und zum Steuern des Mixers.

Laut Hersteller sollen mit den Mini-Versionen von Launchkey und -pad die gleichen Dinge möglich sein, wie mit der normalen Version. Die Mini-Version ist demnach genau 22,917 % kleiner als das Original und bietet keine RGB-Pads.

Zu den Features des Launchpad Mini zählen 64 mehrfarbige, anschlagabhängige Rechteck-Tasten mit Hintergrundbeleuchtung, 8 runde, mehrfarbige System-Tasten mit Hintergrundbeleuchtung (zuweisbar) sowie 8 runde, mehrfarbige Funktions-Tasten mit Hintergrundbeleuchtung (nicht zuweisbar). Wie das Launchkey Mini wird auch das Launchpad Mini komplett über USB mit Strom versorgt und ist class-compliant, d.h. es müssen keine Treiber installiert werden.

Weitere Informationen zum Launchpad Mini findest du hier.

5. Akai APC 40 MKII

Akai Professional entwickelte im Jahr 2009 in enger Zusammenarbeit mit Ableton Live den ersten Ableton Performance Controller: APC40. Die APC40 wurde weltweit schnell zum Standard für Ableton Live Nutzer. Bei der APC40 mkII handelt es sich um den Nachfolger des populären Controllers.

Die APC40 verfügt über eine 5×8 Clip-Launch Matrix mit RGB Beleuchtung. Mit diesen 40 Pads können beispielsweise Clips getriggert, virtuelle Instrumente angesteuert oder Songs arrangiert werden. Zu den weiteren Features zählen 9 Kanal-Fader, 8 Regler und 8 Device-Taster, eine Send-Taste für schnellen Zugriff auf 8 Send-Busse sowie zuweisbare A/B Crossfader für dynamisches Mixing in Echtzeit.

Der Controller ist vorkonfiguriert für Ableton Live, so dass keine zusätzlichen Einstellungen nötig sind. Alle Bedienelemente können optional in Echtzeit neu zugewiesen und Setups individuell angepasst werden. Zur Spannungsversorgung benötigt die APC40 lediglich eine USB-Verbindung und bietet echtes Plug & Play – der Controller ist also überall sofort einsatzbereit.

Weitere Informationen zu dem Produkt findet ihr hier.

Copyright 2018 – www.schoolofsound.ch

22/07/2018

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